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GÜNTHER UECKER  &  REN RONG

UECKER

GÜNTHER UECKER

&

REN RONG

Ausstellungseröffnung:

Samstag, 02. November 2019, 17:00 Uhr

 


Eröffnungsredner:

Christoph Jansen
Bezirksbürgermeister von Bad Godesberg

 

Dirk Geuer

Geuer & Geuer Art, Düsseldorf

 

Ren Rong

Kunstraum Villa Friede

Prof. Dr. Dieter Ronte
Kurator

 

 


Ausstellungsdauer: 02. November 2019 - 11. Januar 2020

SCHWARZ - WEIß

 

Zwei Künstler entziehen ihren Werken die bunte Welt der Farbigkeit. Sie beschränken sich auf die Nichtfarben Schwarz und Weiß. Als Nichtfarben werden sie in Europa gesehen, nicht in Asien und anderen Kontinenten. Ihre ikonografischen Bindungen wie Trauer oder Freude sind ebenfalls europäische Sichten.

In der Ausstellung treffen die Werke des großen europäischen Künstlers Günther Uecker mit denen des Chinesen Ren Rong zusammen, der bei Schwegler an der Akademie in Düsseldorf studierte. In den Konfrontationen wird deutlich, dass die Kunst Schranken öffnet, Einschränkungen und Bindungen ablehnt, dass die Kunst wirklich international argumentiert.

Denn Uecker ist mit der meditativen Philosophie Asiens vertraut und Ren mit den Kunstgedanken und Stilen Europas.

Zusammen zeigen sie ein Kunstwollen auf, dass sich in der Begeisterung für den Prägedruck äußert, für Bilder, die Serien bilden, um so ein Narrativ zu erstellen, auch wenn die Arbeiten von großer Abstraktion geprägt sind.

Das gilt besonders für Günther Uecker, der als Gründer der Zerogruppe, zusammen mit Mack und Piene, die Subjektivität des dominierenden Tachismus überwindet und bei null beginnt mit seinen Nagelbildern und Strukturobjekten. Die Philosophie der Werke spricht von Friedensangeboten, von Verletzungen und Verbindungen, vom Terrororchester und Reflektionen zur Kunst, vom Kreuz, das als Objekt genagelt ist, von Nelson Mandelas langem Weg in die Freiheit Kunst als ästhetische und gesellschaftliche Reflektion in der Sinnlichkeit des Kunstwerks.

Ren verarbeitet seine emotionalen Inspirationen einer floralen Welt, in der sich der Mensch verliert, wiederfindet, emporrankt oder abstürzt. Auch hier vermitteln visuelle Phantasien einen philosophischen Brückenschlag in die Genesis des Menschen, auf die Entstehung von Himmel und Erde, die Entstehung der Natur. Ren sucht eine neue friedliche Verortung des homo sapiens in seinen weißen Prägedrucken. In den Frottagen, eine Technik, die Max Ernst für Europa erfunden hat, welche die Chinesen aber schon seit 1000 Jahren praktizieren, bildet er die Erde in Form von Bergen ab. Metallreste seiner geschnitten großen Metallskulpturen finden eine neue poetische, also nicht abbildende, Funktion im Bild.

Ohne Farben und ihren beschreibenden Eigenarten sind unterschiedliche, bildliche Welten entstanden, die sich für den Frieden auf unserer Welt engagieren.

Dieter Ronte, 2019

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Video zur Ausstellung:

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Bildergalerie Eröffnung:

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